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Cine Latino 2007
Filmentdeckungen aus Lateinamerika
vom 19. - 29. April

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Programm Cine Latino Heidelberg 2007

Vorhang auf für das 7. Cine Latino Festival. Filmische Entdeckungen und Raritäten bietet Ihnen zwischen dem 19. April und 29. April das frisch renovierte Karlstorkino Heidelberg. Über 30 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme spiegeln das vielfältige und aufregende cineastische Geschehen in Lateinamerika wider und zeichnen dabei aktuelle gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen nach.

Cine Latino, das vor 14 Jahren in Tübingen begann, hat sich in den letzten Jahren zum wichtigsten Forum für lateinamerikanische Filmkultur in Deutschland entwickelt und findet fast zeitgleich in fünf deutschen Städten - zudem in Stuttgart, Frankfurt und Freiburg - statt. Das Festival ist mit über 15.000 Zuschauern ein großer Publikumserfolg und bietet insbesondere Nachwuchsfilmern eine wichtige Chance, ihre Filme in deutschen Kinos zeigen zu können. Für besondere Festivalatmosphäre werden die zahlreichen Regisseure und Filmschaffenden sorgen, die ihre Filme dem Publikum präsentieren werden.

Länderschwerpunkt ist dieses Jahr Mexiko. Zwischen Hollywood-Oscars und No-Bugdet-Produktionen changierend, erlebt das mexikanische Kino eine außergewöhnliche Blüte. Neben renommierten Regisseuren wie Iñárritu (Amores Perros), Cuarón (Y tu mama tambien) und del Toro (Pans Labyrinth) gibt es in Mexiko eine rege unabhängige Film-Szene von jungen Filmschaffenden, die hier mit einigen Spiel-, Dokumentarfilmen und Kurzfilmen vorgestellt wird. Die erzählerische Bandbreite ist enorm, was weltweit auf allen wichtigen Festivals mit zahlreichen Auszeichnungen honoriert wird: Vom langsamem Erzählduktus in Familia Tortuga von Rubén Imaz Castro, dessen Film soeben den Haupt- und Publikumspreis in Mexiko City gewann, über die mit schwarzem Humor erzählte Geschichte über eine Beerdigung in Morirse en Domingo von Daniel Gruener, bis hin zu El violín von Francisco Vargas über den bewaffneten Kampf zwischen Guerillia und Militär.

Traditionell finden sich im Programm Filme aus den produktionsstarken Ländern Argentinien, Brasilien und auch Chile. So wird das Festival in Anwesenheit des Schauspielers João Miguel mit dem brasilianischen Spielfilm O céu de Suely von Karim Aïnouz eröffnet. Der Film über die Identitätssuche einer Frau gewann u.a. in Havanna den Preis als Bester Film. Zudem werden Filme aus Peru, Venezuela, Uruguay und Bolivien präsentiert, deren wenige Produktionen es selten in Europa zu sehen gibt.

Ein Höhepunkt ist der Besuch von Luis Figueroa, dem peruanischen Filmpionier, der bereits in der 1970er Jahren begann, in Spiel- und Dokumentarfilmen die indigene Andenkultur zu beleuchten. Figueroa wird mit seinen prämierten Filmen Perros Hambrientos und Yawar Fiesta anwesend sein. Zudem findet mit ihm eine Veranstaltung zu seinem Filmschaffen im Seminar für Übersetzen und Dolmetschen (Mi. 25.4., 16.00 Uhr) statt.

Ein weiterer Fokus im Programm von Cine Latino stellen gesellschaftskritische Dokumentationen dar. So finden sich auch dieses Jahr wichtige und diskutable Beiträge zur Migration in Mittelamerika (Asalto al sueño mit Cutter Fernandoo Vargas als Gast), zum Terrorismus in Peru (State of Fear) und zu Kuba (Habana - Arte nuevo de hacer ruinas) - der Regisseur Florian Borchmeyer neben seiner Filmpräsentation auch eine Veranstaltung zur Filmarbeit auf Kuba anbieten.

Zudem werden im Rahmen der "1. Tango Tage Heidelberg" und in Anwesenheit der Regisseure eine aktuelle Dokumentation über den neuen und alten Tango in Buenos Aires präsentiert (Más Tango), sowie zwei Klassiker mit dem Tangostar Carlos Gardel.

Rückschau Heidelberg: Cine Latino 2006
Rückschau Heidelberg: Cine Latino 2005

Rückschau Heidelberg: Cine Latino 2004
Rückschau Heidelberg: Cine Latino 2003

allgemein: Cine Latino Tübingen

Kontakt:
Medienforum Heidelberg e.V.
Michael Doh
Am Karlstor 1
69117 Heidelberg
Tel 06221-9789-20, info@karlstorkino.de

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