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Rockfrühstück 2005

 

Was war das nur für ein launisches Wetter? Von wegen am zweiten Sonntag im August - dem traditionellen Rockfrühstück-Termin ist immer gutes Wetter - der Klimawandel macht sich nachhaltig auch in den ländlichen Gefilden Ellwangens bemerkbar. Täglich surfte man im Internet nach dem Wetterprognosen und entschied kurzfristig den Termin um eine Woche nach hinten zu schieben.

Tja, aber die Woche darauf wurde es nicht besser: Mit trotzigem Willen baute man dennoch die Bühne und die Zelte auf der Wiese auf, aber schon als alles fertig da stand, begann es ohne Unterlass zu pissen.

Sonntag vormittag liefen die Telephone heiß, und man beschloß, alles abgeblasen. Alles Ablasen? Nein, ein paar unverdrossene Rockfrühstück-Familien und Freunde waren schon auf dem Weg in die Mühle, hatten gute Laune, Regenklamotten und etwas zum Essen dabei und bevölkerten in zunehmender Anzalh den Innenhof. Spontan wurden Zelte aufgebaut, die Scheune freigeräumt und Musiker herbeigeholt. Und Nachbar Tissi spendierte den ersten Kasten Bier.

Und kurz darauf eröffneten Uli Brauchle mit seinen Kumpels, aber ohne Berliner-Wogge, musikalisch das ausgefallen-aber-nun-doch-stattfindende Rockfrühstück 2005. Statt feuchte Regentropfen "berieselte" Jiddische Klezmer-Mugge den Innenhof. Das Volk war so dankbar und musikhungrig, dass sie als Zugabe das gesamte Repertoire nochmals spielen mußten.

Die Stimmung wurde immer besser, und auch der Himmel erfreute sich und schickte ein paar Sonnenstrahlen.

Es schien, als hätte das Rockfrühstück wieder zu seinen alten Wurzeln zurückgefunden: eine kleine Runde alter Bekannter saß auf Bierbänken beieinander, frönte den kleinen und großen musikalischen Leckerbissen und den mitgebrachten kulinarischen Offenbarungen. Und als schließlich doch noch die Phonic-Jungs um Franzl Brenner und Thomi Roder mit Skiffle-Musik loslegten, war die vertraute Gemeinde vollends begeistert.

Und abschließend blieb die Erkenntnis: Schön, dass es doch stattgefunden hat, und noch schöner zu wissen, dass es auch anders geht. Weniger ist manchmal mehr. Und selbst Richi hatte Zeit mit Evi und den drei Kids das Feschd zu genießen und mußte dieses mal auch keine Kippen aufsammeln.

Aber wie gewohnt managte Albrecht souverän den Auf- und Abbau.

 

Albrecht und Franzl sinieren über das launische wetter, über kulturpädagogische Handlungsziele beim Sonntagskick und darüber, ob Miriam sich einen Hund zulegen kann
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Simon beim Versuch die Sonne herzugeigen, vergebens
die gute alte kommunistenfahne aus prag, samt maskottchen rocky und einer chinesischen freiheitsparole (überbleibsel von der demo gegen das massaker am platz des himmlischen friedens)
franzl ist einfach immer fotogen - auch wenns regnet
Hemme und seine Lachfalten
die phonics als skiffle-combo - wie immer originell und einfach geil
beim inspzieren der nassen wiese: andreas mit tim
den klezmer-jungs sei dank - rockfrühstück-flair wie in den guten alten zeiten
schwesters johanna beim interessierten lauschen der skiffle-musik
jani mit luis
Improvisiert: Es gab keinen Mikro-Ständer, aber in der Scheune fand sich Ersatz
auch alex ist dabei
Skiffle-Stoffel schrubbelt am Waschbrett
micha mit freundin im roten zelt
Matthias, wenn er nicht in wörth schreinert, gönnt er sich auch mal einen geselligen sonntag
jule mit ihren beiden jungs, luis und eric
kids bevölkern immer mehr das feschd - das rockfrühstück hat zukunft
ja, so sah das zeltlager im innenhof aus - spontan organisiert und schon gings los mit dem rockfrühstücken