Infos von Wilhelm Kleinöder
Auf seiner Seite foto-aktiv behandelt Wilhelm Kleinöder viele Themen der Fotografie, u.a. geht es dabei auch um das Zonensystem.
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Kalibrierung des Belichtungsmessers
Wie von Wilhelm Kleinöder empfohlen, hab ich diese Belichtungsmesser-Kalibrierung von der RawDigger-Website durchgeführt.
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LICHTREVUE: Zonensystem und Digitalfotografie
Laut Webseite ist der Artikel vom 8.10.2017.Sehr gut gefallen hat mir diese Zusammenfassung des Zonensystems: aus unterschiedlichen Kontrastumfängen im Motiv ähnliche oder andere gewünschte Kontrastumfänge im Negativ entstehen
Den Absatz Der Nutzen bei der Aufnahme finde ich auch gelungen.
Nicht verstanden habe ich folgende Punkte:
- Es sind "nur" die Zonen I bix X aufgeführt. Die Zone X ist die Zone mit 5 Belichtungsstufen mehr Licht als die Zone V und enthält auf Film nur reines Weiß. Das andere Extrem, die Zone 0 mit 5 Belichtungsstufen weniger Licht als die Zone V, also reines Schwarz, fehlt jedoch.
- Die Ermittlung der Zonen erfolgt über die RGB-Werte, die aber nur für die Zonen V (128,128,128), I (10,10,10) und IX (248,248,248) angegeben sind. Ich verstehe nicht, woher die Werte für I und IX kommen, gerade auch wegen der gerade beschriebenen Asymmetrie der Zonen 0 und X.
- Ausgehend von der mittleren Belichtung in Zone V mit 1/30 ergibt sich eine Differenz zu Zone IX mit 1/800 in Höhe von 4 2/3 Blenden. Mir ist nicht klar, warum der "Umweg" von der Belichtungsreihe über die RGB-Werte zu den Zonen notwendig ist. Ansel Adams hat das Zonensystem so definiert, dass von Zone zu Zone eine Belichtungsstufe (1 stop) liegt. Daher verwende ich eine Belichtungsreihe für die Kalibrierung.
- Die Belichtungszeiten lagen zwischen 1/3 und 1/800, das sind acht Blenden Dynamikumfang. Der verwendete Farbraum RGB hat einen Wertebereich für die einzelnen Farben von 2^8.
Fotolehrgang: Zonensystem
Das Zonensystem wird in mehreren Teilen ausführlich vorgestellt, behandelt aber eigentlich "nur" die analoge Fotografie. Warum mir Google diesen Link angezeigt hat, ist mir nicht klar.Der Zonentendo ist ein nettes Gimmick, leider ist kein eigenes Bild konfigurierbar.
Auf den Webseiten ist viel Werbung für die eigenen Fotokurse eingeblendet.
Heise - Das Zonensystem in der Bildanalyse
Thomas Brotzler hat für heise.de den Artikel Das Zonensystem in der Bildanalyse geschrieben. Dabei hat er im Absatz "Konstruktion des Zonensystems" den Zonen Werte für Reflexion sowie die Farbmodelle RGB, Lab und HSB zugeordnet. Zunächst hatte mich verwirrt, dass für RGB nur ein Wert statt drei angegeben war. Da es sich um ein S/W- bzw. eigentlich Graustufenbild handelt, sind die Werte für R, G und B identisch.Im Absatz "Zonensystem als Diagramm" ist die Tonwertmodulation, die die mit bloßem Auge erkennbaren Helligkeitsunterschiede angibt, in Histogrammform über den Zonen angegeben. Hier ergibt sich ein unterschied vom analogen Film zum digitalen Sensor. Der Sensor kann durch den A/D-Wandler (analog-digital Wandler) ist den hellen Bereichen ein vielfaches von unterschiedlichen Tonwerten gegenüber den dunklen Bereichen erfassen. Die kommt daher, dass im Zonensystem jede Zone von dunkel nach hell mit einer Verdoppelung der Lichtmenge einhergeht.